UV-Kleber versus 2-Komponenten-Kleber: Welche Klebetechnik eignet sich für Ihr Kunststoffbauteil? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.
Das Kleben ist eine häufig verwendete Methode, um Kunststoffteile miteinander zu verbinden, insbesondere bei transparenten Produkten wie Maschinenabdeckungen. Dennoch gibt es nicht nur eine einzige Klebetechnik: Bei Lakwijk wird vor allem mit UV-Kleber und Zweikomponentenkleber gearbeitet, wobei die Wahl zwischen beiden stark von der jeweiligen Anwendung abhängt.
Bevor wir eine Klebetechnik empfehlen, besprechen wir mit dem Kunden, wofür das Bauteil verwendet werden soll. Muss es wasserdicht sein? Ist das Material transparent oder farbig? Und wie schnell muss das Bauteil weiterverarbeitet werden können? Auf dieser Grundlage legen wir fest, welche Klebstoffart am besten geeignet ist.
Schnelle und glasklare Verbindungen mit UV-Kleber
UV-Kleber wird in die Fuge zwischen zwei Bauteilen aufgetragen und fließt dort kapillar hinein. Sobald eine UV-Lampe auf die Klebefuge gerichtet wird, härtet der Kleber sofort aus. Es ist keine Trocknungs- oder Aushärtungszeit erforderlich, sodass ein Bauteil sofort weiterverarbeitet werden kann.
Wir entscheiden uns für UV-Kleber, wenn ein Bauteil transparent ist, wie beispielsweise Polycarbonat oder Acrylat, und ein optisch ansprechendes Ergebnis wichtig ist. Die Klebefuge ist kaum sichtbar und das Produkt bleibt kristallklar. Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass ausreichend UV-Licht durch das Material hindurchscheinen kann; bei dunklen oder lichtundurchlässigen Kunststoffen funktioniert UV-Kleber daher nicht.
Ein wichtiger Aspekt bei UV-Kleber ist die Wasserdichtigkeit. Kurzfristig ist eine UV-Verbindung sehr gut gegen Feuchtigkeit beständig, langfristig ist ihre Wasserdichtigkeit jedoch nicht garantiert.

Wasserdichte und undurchsichtige Verbindungen mit 2-Komponenten-Klebstoff
2-Komponenten-Klebstoff härtet durch eine chemische Reaktion zwischen zwei Komponenten aus, nicht durch UV-Licht. Daher ist dieser Klebstoff nicht von der Lichtdurchlässigkeit abhängig und kann auch bei dunklen oder farbigen Kunststoffen verwendet werden.
Wir entscheiden uns für 2-Komponenten-Kleber, wenn eine Verbindung tatsächlich wasserdicht sein muss, beispielsweise bei Bauteilen, die mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Auch bei undurchsichtigen Materialien wie schwarzem Acryl ist dies die logische Wahl, da UV-Licht diese nicht durchdringen kann, um den Kleber zu aktivieren.
UV-Kleber und 2-Komponenten-Kleber im Vergleich
| Klebetechnik | Herausragende Eigenschaften | Typische Anwendungsbereiche |
|---|---|---|
| UV-Kleber | Schnell, härtet sofort aus, glasklare Ergebnisse | Transparente Maschinenabdeckungen, sichtbare Bauteile |
| 2-Komponenten-Kleber | asserdicht, geeignet für nicht-transparente Materialien | Auffangwannen, farbige oder schwarze Bauteile |
Die Wahl hängt immer von Ihrer Anwendung ab
Neben der Art des Klebstoffs spielen auch Umgebungsfaktoren beim Klebeprozess eine Rolle. Statische Aufladung kann beispielsweise dazu führen, dass der Klebstoff zu stark ausläuft; daher wird bei Lakwijk ionisierte Luft eingesetzt, um dies zu verhindern. Auch die Luftfeuchtigkeit kann die Verarbeitungszeit beeinflussen.
Keine Anwendung ist völlig standardisiert. Die richtige Klebetechnik hängt von der Transparenz, der Wasserdichtigkeit und den Einsatzbedingungen des Bauteils ab.
Sind Sie sich unsicher, welche Klebetechnik am besten zu Ihrem Kunststoffbauteil passt? Lakwijk bespricht gerne mit Ihnen die Anwendung und berät Sie anschließend über die am besten geeignete Klebemethode. Kontaktieren Sie uns für eine maßgeschneiderte Beratung.



